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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Die USA haben einen Fonds eingerichtet, um nach dem Sturz von Nicolas Maduro alle venezolanischen Öleinnahmen zu kontrollieren. Präsident Trump überwacht die Freigabe der Mittel aus Ölverkäufen, die auf von den USA kontrollierten Konten gehalten werden. Venezuela hat aus den ersten Verkäufen 300 Millionen Dollar erhalten, deren Erlös zur Stützung der Währung Bolivar verwendet werden soll. Große Rohstoffhändler wie Chevron, Vitol und Trafigura bemühen sich um Geschäfte mit venezolanischem Öl.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten dürfte zugunsten der Fed-Direktorin Lisa Cook entscheiden und sich skeptisch gegenüber dem Versuch von Präsident Trump äußern, sie zu entlassen. Richter beider Seiten stellten die Befugnis der Regierung zur Entlassung von Cook in Frage und betonten die verfassungsmäßige Unabhängigkeit der Federal Reserve. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob Trumps Vorwürfe eine gültige „begründete” Entlassung gemäß dem Federal Reserve Act darstellen, wobei das Ergebnis möglicherweise einen Präzedenzfall für die Unabhängigkeit der Zentralbank schaffen könnte.
Die Aktienmärkte zeigen Erleichterung, nachdem Präsident Trump seine Zollandrohungen gegen europäische Länder zurückgenommen hat, obwohl hinsichtlich der Verhandlungen mit Grönland weiterhin Unsicherheit herrscht. Der DAX legt um 1,2 % zu, während auch die US-Indizes steigen, aber Analysten warnen vor anhaltender Volatilität aufgrund der unvorhersehbaren Verhandlungen Trumps. Der Dollar erholt sich leicht, während die Besorgnis über die Unabhängigkeit der Federal Reserve nach Trumps Versuch, Lisa Cook zu entlassen, anhält.
Venture Global hat seinen zweiten Schiedsgerichtsprozess in einem Streit um LNG-Exporte mit europäischen Energieunternehmen, insbesondere mit dem spanischen Unternehmen Repsol, gewonnen. Der Streit dreht sich darum, dass Venture Global LNG auf dem höherpreisigen Spotmarkt verkauft hat, anstatt langfristige Verträge zu erfüllen, wobei es eine Lücke in den Fristen für die Inbetriebnahme ausnutzte. Während Shell seinen Schiedsgerichtsprozess verlor, gewann BP zuvor gegen Venture Global. Das Unternehmen erzielte während der Gaskrise in Europa Milliardenumsätze durch Verkäufe auf dem Spotmarkt, sah sich jedoch mit Bedenken der Investoren hinsichtlich ähnlicher Praktiken bei seinem Plaquemines-Projekt konfrontiert.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos endete mit einem Schwerpunkt auf Dialog und internationaler Zusammenarbeit. Zu den wichtigsten Themen gehörten die Unterstützung der Ukraine, US-Handelsabkommen und Rückblicke auf historische Momente des WEF von 1988 bis heute. Der Artikel behandelt wichtige Reden, geopolitische Diskussionen und die Rolle des Forums in der globalen Diplomatie im Laufe seiner Geschichte.
Daniel Hartmann, Chefökonom bei Bantleon, identifiziert den Schweizer Franken und Gold als die einzigen verbleibenden sicheren Häfen inmitten der Marktturbulenzen, die durch die Grönland-Krise und Trumps Politik verursacht wurden. Während traditionelle sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen und der Dollar das Vertrauen der Anleger verlieren, erwartet Hartmann eine wirtschaftliche Erholung in Europa, insbesondere in Deutschland, die 2026 zu einer Outperformance europäischer Aktien führen wird. Er rechnet mit moderaten Renditeanstiegen und möglichen Zinserhöhungen durch die EZB, während der Aufwärtstrend des Schweizer Frankens trotz kurzfristiger Belastungen voraussichtlich anhalten wird.
Die US-Raffinerien Valero und Phillips 66 haben venezolanisches Rohöl mit einem erheblichen Preisnachlass von 8,50 bis 9,50 US-Dollar pro Barrel unter dem Brent-Preis gekauft, nachdem Präsident Maduro gestürzt worden war und neue US-Lizenzvereinbarungen getroffen worden waren. Die Handelsunternehmen Vitol und Trafigura erhielten Sonderlizenzen für den Vertrieb von venezolanischem Öl, wobei die ersten Verkäufe schätzungsweise 500 Millionen US-Dollar einbringen werden. Die Preisnachlässe spiegeln das schwache anfängliche Interesse wider, obwohl Venezuela nach der Lockerung der Sanktionen auf die internationalen Ölmärkte zurückgekehrt ist.
Deutsche Automobilaktien, insbesondere Volkswagen, führten die Markterholung an, nachdem Trump seine drohenden Zölle gegen europäische Länder zurückgenommen hatte. Der DAX-Index stieg um 1,2 %, da Automobilaktien um bis zu 5,5 % zulegten, wobei Volkswagen sowohl von der Rücknahme der Zölle als auch von einem unerwartet starken Mittelzufluss von 6 Mrd. Euro im Jahr 2025 profitierte. Obwohl die deutsche Automobilindustrie mit sinkenden Gewinnen und dem Übergang zur Elektromobilität vor Herausforderungen steht, stellen Experten fest, dass der Sektor „große Probleme, aber keine Krise” hat, da die Unternehmen weiterhin profitabel sind und Dividenden ausschütten.
Auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos äußerte sich der Schweizer Bundesrat Guy Parmelin optimistisch über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz und kündigte die Unterstützung der Schweiz für den Energiesektor der Ukraine an. Der ukrainische Präsident Selenskyj verurteilte Russland und kündigte ein trilaterales Treffen mit den USA und Russland an. US-Präsident Trump rief einen Friedensrat mit führenden Politikern aus aller Welt ins Leben, während der deutsche Bundeskanzler Merz die Einheit Europas in Zeiten der Machtpolitik betonte. Der Artikel liefert auch historische Hintergründe zu bedeutenden Momenten des WEF aus den vergangenen Jahren.
Amerikanische Schiefergasunternehmen exportieren ihr Know-how weltweit, da die heimische Produktion stagniert, und expandieren dabei erheblich in Argentiniens Vaca Muerta, die unkonventionellen Becken der Türkei und die Schiefergasvorkommen im Nahen Osten. Unternehmen wie Continental Resources und EOG Resources sind führend bei dieser internationalen Expansion und nutzen zwei Jahrzehnte technologischer Innovation, um weltweit neue Schiefergasvorkommen zu erschließen.

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